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Mein Lebenslauf- woher ich komme. Wohin ich gehe.

Herkunft

 

Geboren am 09. Oktober 1967 in Neuwied am Rhein.

 

Mutter Renate Lönarz geb. Böhm (Landhotel Maischeider Hof) und Vater Horst Lönarz (Kellermeister Weingut Otto Lönarz). Zwei Geschwister Susanne Lönarz-Karonen (Hotelbetriebswirtin) und Sibylle Knirsch (Dipl.-Ökotrophologin), verstorben 2020.

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150-Jahr-Chronik

Woher ich komme:

Wein, Handwerk, Familie, Ehrenamt.

 

Wohin ich gehe:

Brücken bauen – zwischen Wissenschaft und Praxis, Region und Europa, Wein, Sport und Medien.

 

Wofür ich stehe:

Verbindlichkeit, Netzwerkstärke und die Überzeugung, dass Gemeinschaft Wirkung entfaltet.

Verheiratet seit 1994 mit Anette Lönarz geb. Werz (Fremdsprachenkorrespondentin), zwei Kinder Simon (1996, Master of Science) und Hannah (1998, Master of Art).​Seit 1998 wohnhaft in Geisenheim. 2026 Enkelkind Joshua Riese.

"Seit über drei Jahrzehnten verbinde ich Menschen, Ideen und Institutionen an den Schnittstellen von Wein, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft. Mein Weg führte vom Weinbaustudium, Informationstechnologie und Medienlehre über Campusmanagement und Hochschulkommunikation bis zu strategischen Hochschulbeziehungen, Alumni und Fundraising."

Berufserfahrung

 

Hochschule Geisenheim University

 

2024 – heute

  • Leitung der Stabsabteilung „Strategische Hochschulbeziehungen und Fundraising“ (PStab)

 

05/2015 - 2023

  • Leitung der Abteilung Kommunikation, Hochschulbeziehungen, Hochschulsport (P4)
     

2013 – 04/2015

  • Leitung der Abteilung Kommunikation, Hochschulbeziehungen, Hochschulsport Weiterbildung (VL5)

 

 

Hochschule RheinMain, Fachbereich Geisenheim

 

2008 – 2012

  • Campus Manager (in Kooperation mit der Forschungsanstalt Geisenheim) auf persönliche Empfehlung des Rektors Prof. Dr. hc. mult. Clemens Klockner
     

2001 – 2008

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehrauftrag für Informationstechnologie (seit 2001 -heute) mit über 150 Einzelprojekten und 8 öffentlichen Media-Abschlussveranstaltungen, Modulverantwortung nach Ruhestand Prof. Dr. Unkelbach (2006-2010)

 
Fachhochschule Wiesbaden
Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung, Fachhochschule Wiesbaden

07/1993 – 2000

  • Laboringenieur EDV bei Prof. Dr. Hans-Dieter Unkelbach

GmAssist UG – Innovation is future (Haftungsbeschränkt)
11/2023 – 3/2025
Gründer und CEO

Campus Geisenheim GmbH
2011 – 2015
Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter (2011-2014) Liquidator (2015)

 

Weingut Otto Lönarz
Seit 2005 Inhaber

 

Dafür steht mein Engagement:

 

  • Fußball verbindet Menschen.

  • Wein schafft Identität.

  • Bildung eröffnet Perspektiven.

  • Freundschaft baut Europa.

 

Ehrenamt

VEG - Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer e.V.

•    Präsident (seit 2008)
•    Geschäftsführer mit Personalverantwortung (1998-2008)
•    Urheber und Leitung Redaktion „Geisenheim Alumni. Campus Magazin, PlanG“ (Erstausgabe 2001)

 

BDO - Bund Deutscher Oenologen e.V.

•    Vize-Präsident (seit 2008 – 2022))
•    Leiter der Redaktion DER OENOLOGE (1998-2022)

 

WEINELF Deutschland e.V.

•    Präsident (seit 2010)
•    Vize-Präsident (2005-2010)
•    Leiter des Organsiationsteams der Winzer-Euro 2016 in Deutschland (6 Nationen)

 

Weinfeder e.V - Verband deutschsprachiger Weinpublizisten

•    Mitglied und gewählter Beirat (seit 2019)
 
Vorsitzender des Kuratoriums "Alte Schule Rheingau - Musiktheater

seit 2026

Kuratoriumsmitglied der Paul-Hoffmann-Stiftung

für die VEG (seit 2009) , seit 2023 persönliches Mitglied

Vorsitzender des Kuratoriums Professor Müller-Thurgau-Preis

seit 2008
 

Vorsitzender des Kuratoriums Adolf und Dr. Eberhard Fraund - Preis

seit 2021

VDI – Deutschland e.V.

•    Mitglied

Gesellschaft zur Förderung der Hochschule Geisenheim

•    Mitgliedsvertretung für VEG

Geisenheimer Weinreimer e.V.

•    Mitglied

 

FSV Winkel e.V.

•    Co-Trainer B-Jugend (2011-2013)

 

Schützenverein Brückrachdorf

•    2. Vorsitzender (1994-1998)
 

Persönliches Mitglied der Netzwerke

•    Nassauer Tafel, Klaus Peter Willsch MdB
•    Limburger Kreis, Michael Jung
•    Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum Köln

 

Ausbildung

 

1989 – 1993

Fachhochschule Wiesbaden, Studienort Geisenheim

Diplomingenieur (FH) Weinbau und Oenologie, Note 1,9 mit Schwerpunkt Marketing

 

Diplomarbeit “Einsatz von BTX in der Weinwirtschaft” bei Prof. Dr. Dieter Hoffmann / Prof. Dr. Hans- Dieter Unkelbach

 

1989

Weinbaupraktikum

Weingut Otto Lönarz, Ediger-Eller

 

1987 – 1988

Wehrdienst, 1. Sanitätsbataillon 5, Rennerod

Rettungssanitäter-Ausbildung, Führerschein LKW und Großraumbus m. Beförderungsschein

 

1987

Sprachaufenthalt USA/Kalifornien

 

1978 – 1987

Priv. Martin-Butzer-Gymnasium, Dierdorf

Allgemeine Hochschulreife (Latein, Mathematik, Geschichte), Großes Latinum

 

1974 – 1978

Grundschule Großmaischeid

Zertifikate / Weiterbildung

 

•    Führungskräftelehrgang des Landes Hessen für Führungskräfte mit Personalverantwortung FKEMU3 (2014-2015)
•    Zertifikat Hochschul-Fundraising “Akquise und Gespräche“ (2013)

•    AGWW „Teams leiten, begleiten, vitalisieren und entwickeln“ (2014)

•    Effizienz Plus: Wie wir die deutschen Klimaziele erreichen können (2011)

•    Ernennung zum „Campus-Manager“ durch Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Klockner (2006)
•    Zuordnung zur Gruppe „Wissenschaftliche Mitarbeiter“ (2000)

•    UTIMACO Safeguard Advances Security (1999)

•    HZD UNIX-Workshop (1993)

•    HZD Datenschutz und Datensicherheit (1993)

•    Spanisch-Kurs B, Instituto Málaga

IT und Medien → Lehre → Alumni → Campusmanagement → Kommunikation → strategische Hochschulbeziehungen und Fundraising → internationale Netzwerke.

 

Robert Lönarz
Weinbau · Hochschule · Medien · Alumni · Netzwerke · Fundraising

Ich bin Diplom-Ingenieur für Weinbau und Oenologie und seit mehr als drei Jahrzehnten eng mit dem Hochschulstandort Geisenheim verbunden. Mein beruflicher Weg begann in Informationstechnologie und digitalen Medien. Daraus entwickelte sich über Lehre, Campusmanagement und Hochschulkommunikation eine Tätigkeit an den Schnittstellen von Hochschule, Alumni, Wirtschaft, Politik, Medien und internationalen Netzwerken.

Was diese unterschiedlichen Stationen verbindet, ist ein Grundgedanke: Menschen, Ideen und Institutionen miteinander in Beziehung zu bringen und daraus konkrete Projekte und langfristige Strukturen entstehen zu lassen.

Herkunft und Ausbildung

Geboren wurde ich am 9. Oktober 1967 in Neuwied am Rhein. Wein und Gastfreundschaft gehörten durch meine Familie früh zu meinem Umfeld.

Von 1989 bis 1993 studierte ich an der Fachhochschule Wiesbaden am Studienort Geisenheim Weinbau und Oenologie mit dem Schwerpunkt Marketing. Mein Studium schloss ich als Diplom-Ingenieur (FH) mit der Note 1,9 ab.

Bereits meine Diplomarbeit beschäftigte sich mit einem Thema, das meinen weiteren Berufsweg prägen sollte: der Nutzung neuer Informationsmedien für die Weinwirtschaft. Der bibliografisch dokumentierte Titel lautet „Informationsdienste über Bildschirmtext (Btx) für die Weinwirtschaft“.

Von der Informationstechnologie zur Medienarbeit

1993 begann meine berufliche Tätigkeit an der Fachhochschule Wiesbaden als Laboringenieur EDV bei Prof. Dr. Hans-Dieter Unkelbach.

In den folgenden Jahren entstanden erste digitale Informationsangebote, Datenbank- und Internetprojekte sowie Anwendungen für Weinwirtschaft und Hochschule. Ab Ende der 1990er-Jahre entwickelte sich daraus eine kontinuierliche Medienprojektlinie, die digitale Technologien mit Lehre und Praxis verband.

 

Von 2001 bis 2008 war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehrauftrag für Informationstechnologie in Geisenheim tätig. Über viele Jahre betreute ich studentische Medienprojekte zu Internet, Digitalisierung, Social Media, Film, Streaming, Online-Marketing und neuen Kommunikationsformen.

 

Die Hochschule dokumentiert für den Zeitraum 1998 bis 2022 mehr als 100 Medienprojekte. Hinzu kamen öffentliche Präsentationen, Medienveranstaltungen sowie die Betreuung von Diplom- und Bachelorarbeiten zu Digitalisierung, Weinmarketing und Kommunikation.

Riesling Worldwide – frühe digitale Weinvermittlung

Zu den frühen Projekten gehörte 2001 das internationale Wine-Event „Riesling Worldwide“.

Das Rheingau Echo berichtete damals unter der Überschrift „Erste weltweite Riesling-Probe via Internet“ ausführlich über das Format. Weine aus mehreren Ländern wurden über das Internet gemeinsam verkostet, Zuschauer konnten über Live-Chat teilnehmen und Probepakete ermöglichten die Verkostung auch außerhalb Geisenheims.

Das Projekt steht für eine Linie, die sich durch meine spätere Arbeit zieht: Technologie nicht als Selbstzweck zu verstehen, sondern als Instrument für Kommunikation, Bildung und Vernetzung.

Alumni-Arbeit – seit 1998

 

1998 wurde ich zum Geschäftsführer der Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer – VEG, heute Geisenheim Alumni Association, gewählt.

Ein zeitgenössischer Bericht des Rheingau Echo vom 26. März 1998 dokumentiert diesen Führungswechsel. Bereits ein Jahr später beschäftigte sich die Mitgliederversammlung mit Fragen des Sponsorings und der Unterstützung des

 

 

Hochschulstandorts durch Alumni.

Von 1998 bis 2008 war ich Geschäftsführer der VEG mit Personalverantwortung. Seit 2009 ist meine Präsidentschaft zeitgenössisch sicher dokumentiert.

Für mich bedeutet Alumni-Arbeit weit mehr als die Verwaltung eines Mitgliedervereins. Alumni sind ein Teil des institutionellen Wissens und der Beziehungen einer Hochschule. Sie verbinden Generationen, öffnen Türen in Wirtschaft und Gesellschaft und können Studierende, Forschung und Hochschulentwicklung unterstützen.

Die VEG entwickelte sich über die Jahre zu einem Netzwerk von rund 3.000 Mitgliedern.

 

 

Clemens Klockner – eine wichtige berufliche Weichenstellung

Eine prägende Rolle in meiner beruflichen Entwicklung spielte Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Clemens Klockner, langjähriger Präsident der Fachhochschule Wiesbaden.

Bereits früh nahm er meine Arbeit im Alumni- und Netzwerkbereich wahr. Ein zeitgenössischer Brief meines damaligen Vorgesetzten Prof. Hans-Dieter Unkelbach dokumentiert, dass Klockner meine Alumni-Arbeit auch gegenüber anderen Hochschulpräsidenten positiv hervorhob und mich für eine weitergehende Tätigkeit in der Wiesbadener Hochschulverwaltung gewinnen wollte.

Später schuf Klockner die Position des Campus-Managers für Geisenheim und betraute mich mit dieser Aufgabe.

Diese Entscheidung war für meinen Berufsweg ein wichtiger Übergang: Aus einer zunächst technisch-medialen Tätigkeit wurde zunehmend eine strategische Funktion zwischen Hochschule, Forschung, Alumni, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

 

Campus-Manager Geisenheim

Von 2008 bis 2012 war ich Campus-Manager in der Kooperation zwischen Hochschule RheinMain und Forschungsanstalt Geisenheim.

Zu meinen Aufgaben gehörten Weiterbildung, wissenschaftliche Veranstaltungen, Wissenstransfer, Unterstützung von Existenzgründungen, Sponsoring und Fundraising sowie die organisatorische Verbindung der Institutionen am Standort.

Viele Themen meiner heutigen Arbeit wurden in dieser Phase bereits sichtbar: Beziehungen aufbauen, Partner zusammenführen, Projekte ermöglichen und Ressourcen für die Hochschule erschließen.

Hochschule Geisenheim University

Mit der Gründung der Hochschule Geisenheim University 2013 übernahm ich zunächst die Leitung der Bereiche Kommunikation, Hochschulbeziehungen, Hochschulsport und Weiterbildung.

Von 2015 bis 2023 leitete ich die Abteilung Kommunikation, Hochschulbeziehungen und Hochschulsport.

Seit 2024 leite ich die Stabsabteilung Strategische Hochschulbeziehungen und Fundraising.

Damit hat sich mein Arbeitsfeld über die Jahrzehnte weiterentwickelt, ohne seinen Kern zu verlieren: Menschen und Institutionen miteinander zu verbinden und Beziehungen langfristig für die Entwicklung der Hochschule nutzbar zu machen.

Publizistik und Medienverantwortung

Neben der Hochschulkommunikation war ich über viele Jahre auch redaktionell und publizistisch tätig.

Ich leitete unter anderem über einen längeren Zeitraum die Redaktion von DER OENOLOGE, einem regelmäßig erscheinenden Fach- und Verbandsmedium innerhalb von DER DEUTSCHE WEINBAU.

Für das gemeinsame Magazin von Hochschule Geisenheim und VEG PLAN G war ich ebenfalls Redaktionsleiter. Für 2017 ist eine vierteljährliche Erscheinungsweise mit einer Auflage von 4.000 Exemplaren je Ausgabe dokumentiert; die Hefte wurden an Abonnentinnen und Abonnenten versandt.

Bereits beim früheren Magazin Campus Geisenheim – Das Magazin für den Forschungs- und Studienstandort Geisenheim übernahm ich redaktionelle und presserechtliche Verantwortung als V.i.S.d.P. und veröffentlichte eigene Beiträge und Editorials.

Dazu gehören beispielsweise Texte über Wissenschaftskommunikation, Klimawandel, Nachwuchsarbeit, Hochschulmarketing, Technologie und die Verbindung von Hochschule und gesellschaftlichem Umfeld.

 

 

6Glasses1Bottle – Medienprojekt wird Netzwerkformat

Ein Beispiel dafür, wie Medienarbeit und Netzwerkentwicklung ineinandergreifen, ist 6Glasses1Bottle.

Das Format entstand aus der studentischen Medienlehre und entwickelte sich zu einem Live-Talk mit Weinverkostung, Moderation, Online-Übertragung und Gästen aus Weinwirtschaft, Medien und öffentlichem Leben.

2021 berichtete der Wiesbadener Kurier über ein fächerübergreifendes Medienprojekt mit 15 Studierenden unter meiner Leitung. Zu den Gästen gehörten unter anderem Günther Jauch, Marius und Marcel Dillmann, Ernst-Georg Hahn und der SWR-Moderator Martin Seidler. Zwischenzeitlich verfolgten bis zu 415 Zuschauer die Veranstaltung.

Spätere Ausgaben führten das Konzept weiter. Das Rheingau Echo bezeichnete 6Glasses1Bottle 2022 bereits als zunehmend professionellen Wine-Talk.

Für mich ist das Format ein Beispiel dafür, dass ein Netzwerk auch Lernraum sein kann: Studierende arbeiten mit realen Partnern, entwickeln Medienkompetenz, übernehmen Verantwortung und treten unmittelbar mit Persönlichkeiten aus ihrer späteren Berufswelt in Kontakt.

Deutsche Weinelf – vom ersten Spiel zum internationalen Netzwerk

 

Seit 2005 bin ich mit der WEINELF Deutschland verbunden.

Gemeinsam mit Norbert Heine, Andreas Kaul und weiteren Akteuren gehörte ich zum Entstehungskern der ersten Winzer-Auswahl. Am 9. Mai 2005 trat die Mannschaft im Münchner Olympiastadion gegen deutsche Spitzenköche an.

Nach der Vereinsgründung im November 2005 war ich zunächst Vizepräsident und aktiver Spieler. Im März 2012 wurde ich zum Präsidenten der WEINELF Deutschland gewählt.

Unter meiner Präsidentschaft entwickelte sich die Mannschaft zunehmend zu einem Netzwerkformat, das Fußball mit Wein, Öffentlichkeitsarbeit, Benefiz und internationalen Begegnungen verbindet.

2016 fand die Winzer-Europameisterschaft mit sechs Nationen in Deutschland statt. Ich leitete das Organisationsteam. Das Veranstaltungs- und Unterkunftsbudget lag bei rund 150.000 Euro und wurde wesentlich über Sponsoren ermöglicht.

 

 

UENFW – europäische Beziehungen durch Wein und Sport

Aus den Beziehungen der europäischen Winzer-Nationalmannschaften entstand 2018 die Union Européenne des Nations de Football de Vignerons – UENFW.

Ich wurde zum ersten Präsidenten des europäischen Verbandes gewählt.

Die Entwicklung war von Beginn an eine Gemeinschaftsleistung mehrerer Personen und Nationen. Wichtige Impulse kamen unter anderem von Dr. Franz Josef Jung, Luigi Brunetti und den Präsidenten der beteiligten Winzer-Nationalmannschaften.

Die UENFW verbindet inzwischen Weinwirtschaft, Fußball, Bildung, Wissenschaft und internationale Begegnung.

Ein sichtbares Beispiel war 2019 die Reise einer Delegation nach Rom mit einem Spiel gegen die Vatikan-Auswahl. Die Anfrage dafür hatten Franz Josef Jung und ich gemeinsam über die Apostolische Nuntiatur gestellt.

 

 

Netzwerke und gesellschaftliche Verantwortung

Viele meiner Projekte verbinden fachliche Ziele mit gesellschaftlichem Engagement.

Dazu gehören Benefizveranstaltungen der WEINELF, Bildungsförderaktionen der VEG, Stipendien, Preise und internationale Begegnungen.

Mit Wine for Education – Wein für Bildung wurden bereits Anfang der 2000er-Jahre Erlöse zugunsten von Studierenden und Auslandsaufenthalten erzielt. 2003 wurden 6.000 Flaschen Wein verkauft beziehungsweise versteigert und mehr als 10.000 Euro erlöst.

Weitere Beispiele sind der Professor-Müller-Thurgau-Preis, der Adolf- und Dr.-Eberhard-Fraund-Preis, der Geisenheimer Unikeller und die Wein-Schatzkammer.

Geisenheimer Unikeller und Schatzkammer

 

Der Geisenheimer Unikeller entwickelte sich über viele Jahre zu einem Ort der Begegnung zwischen Studierenden, Alumni, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Freunden der Hochschule.

Mit der Schatzkammer verbindet sich außerdem eine Form institutioneller Erinnerungskultur: Wein, Geschichte und Persönlichkeiten des Hochschulstandorts werden bewahrt und in neue Begegnungsformate eingebunden.

Das Projekt zeigt für mich exemplarisch, dass Hochschulbeziehungen nicht nur über Veranstaltungen oder Datenbanken entstehen. Sie brauchen auch Orte, an denen Beziehungen gelebt werden können.

 

Wissenschaftliche Betreuung

Zwischen 2002 und 2022 war ich bei mindestens zehn dokumentierten Diplom- und Bachelorarbeiten als Referent beziehungsweise Betreuer beteiligt.

Die Themen spiegeln die Entwicklung der digitalen Kommunikation in der Weinwirtschaft wider: von internationalen Online-Weinevents und Internetauftritten über Social Media, Online-Shops und Kommunikationspolitik bis hin zu Marketing- und Promotionskonzepten.

 

Mein Verständnis von Netzwerkarbeit

 

Nach mehr als drei Jahrzehnten in Geisenheim sehe ich Netzwerke nicht als Sammlung möglichst vieler Kontakte.

Ein belastbares Netzwerk entsteht durch Vertrauen, Verbindlichkeit und Zeit.

Aus Beziehungen können Bildungsangebote, Projekte, Förderungen, wissenschaftlicher Austausch, internationale Begegnungen oder neue institutionelle Strukturen entstehen.

Deshalb beschreibt ein Satz meine Arbeit vielleicht am besten:

Menschen verbinden. Ideen ermöglichen. Beziehungen langfristig in Wirkung übersetzen.

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